Eine Delikatesse für Reptilien

Bei der Haltung von Reptilien ist es wichtig, einen ausgewogenen Ernährungsplan aufzustellen, um ein langes und gesundes Leben garantieren zu können. Dabei stellen Salate, Früchte und Gemüse die Hauptnahrungsquelle dar. Für das Tier ist es besonders wichtig, Proteine zu sich zu nehmen, die im üblichen Blattfutter nicht enthalten sind. Nur dann kann der Organismus, wenn ihm auch eine entsprechende Wärmequelle zur Verfügung steht, richtig arbeiten und das Immunsystem einen wirksamen Schutz aufbauen. 



Lebendfutter kontra Trockenfutter

Die besten Eiweißlieferanten der Natur sind Insekten. Neben der üblichen Gabe von Fertigfutter gibt es die Möglichkeit, auch lebende oder getrocknete Insekten zu füttern. Das reichhaltiges Angebot von Mehrwürmern, Grillen und Regenwürmern hält für jedes Tier eine mögliche Eiweißquelle bereit. Das Halten und Füttern von Lebendfutter ist dabei schwieriger. Die Tiere müssen möglichst ausbruchsicher gehalten werden. Sollte eines der Insekten ausreißen, muss es zu nächst gefangen werden, will man weiterhin eine insektenfreie Wohnung bewohnen. Unkomplizierter ist daher die Fütterung von Trockenfutter, das heißt schonend getrocknete – und somit tote – Insekten. In verschiedenen Abpackungen ist eine bedarfsgerechte und sichere Fütterung der Reptilien ein Kinderspiel. Eine besondere Köstlichkeit stellen getrocknete Heuschrecken dar.



Wertvolle Inhaltsstoffe

Getrocknete Heuschrecken bieten Reptilien, Vögeln, Nagern und sogar großen Fischen eine ideale Nahrungsquelle. Die zirka drei bis 5 Zentimeter großen Heuschrecken bestehen zu über der Hälfte aus Rohprotein und machen sie damit zu einem perfekten Proteinlieferanten. Daneben enthalten getrocknete Heuschrecken wichtige Nährstoffe wie Mineralstoffe, Vitamine und Fette. Auch der im Darm der Insekten enthalte Mangangehalt, heißt, der Futterbrei im Futtertier, bietet dem Tier zusätzliche wichtige Inhaltsstoffe. Füttern sollte man die getrockneten Heuschrecken ein bis zweimal wöchentlich, um eine Überversorgung mit Eiweiß, was zu schnell wachsenden Krallen bis hin zu einer Überforderung des Darms führen kann. 



Fehlende Jagdreize

Nicht zu verachten ist allerdings der fehlende Jagdreiz. Trockenfutter oder speziell getrocknete Heuschrecken können lebend vor ihrem Feind davon springen und animieren die Reptilien zu mehr Bewegung. In der getrockneten Form haben die Tiere keinerlei Anregung, ihre Beute zu jagen und ihre Fähigkeiten zu schulen. Dafür werden die Reptilien nicht von möglichen Futtertieren, die im letztlich nicht gefressen wurden, angeknabbert oder schwer verletzt, was passieren kann, wenn man überzählige Futtertiere nicht wieder aus dem Terrarium entfernt.

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